Schreibwerkstatt: Erinnern im Exil – Ukrainische Perspektiven auf die Transformationszeit nach 1991
Schreibwerkstatt: Erinnerungen teilen – Geschichten bewahren
In den letzten Jahren wird die Ukraine im öffentlichen Diskurs oft vor allem mit dem Krieg verbunden. Doch viele prägende Erfahrungen liegen davor – in den tiefgreifenden Veränderungen der 1990er- und 2000er-Jahre, die unsere Gesellschaft und persönliche Lebenswege nachhaltig geprägt haben.
Diese Schreibwerkstatt lädt Menschen aus der Ukraine, die heute in Leipzig und Umgebung leben, dazu ein, ihre Erinnerungen an diese Zeit aufzuschreiben, zu reflektieren und miteinander zu teilen.
Worum geht es?
Gemeinsam fragen wir:
Was hat uns geprägt?
Welche Geschichten tragen wir bis heute in uns?
Und wie können wir diese Erinnerungen für die Zukunft bewahren?
Egal ob aus dem Osten, Westen, Süden oder Norden der Ukraine – hier finden unterschiedliche Perspektiven Raum und Gehör.
Was erwartet euch?
- kreatives Schreiben (Erzählungen, Briefe, kurze Texte)
- Austausch in einer offenen und respektvollen Atmosphäre
- Reflexion über eigene Erfahrungen und Identität
- Schreiben auf Ukrainisch
Es sind keine Vorkenntnisse nötig – nur eure Geschichten.
Gemeinsames Ergebnis:
Wir erstellen eine zweisprachige Sammlung von Audiogeschichten sowie eine begleitende Webseite mit ausgewählten Texten und Aufnahmen.
Wer kann teilnehmen?
Alle, die:
- persönliche Erfahrungen aus der Ukraine der 1990er- und 2000er-Jahre mitbringen
- heute in Leipzig (im Exil) leben
- ihre Erinnerungen teilen, reflektieren und aufschreiben möchten
Termine (5 Treffen):
- 07.05 · 18:00–21:00
- 12.05 18:00–21:00
- 26.05 18:00–21:00
- 18.06 18:00–21:00
- 23.06 18:00–21:00
Kommt dazu!
Lasst uns gemeinsam unsere Geschichten festhalten, Erinnerungen lebendig machen und neue Perspektiven für die Zukunft schaffen.
Jetzt anmelden und dabei sein!
Gefördert durch das Leibniz-Lab „Umbrüche und Transformationen“ · In Zusammenarbeit mit GWZO Leipzig und dem Dubnow-Institut Leipzig
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